SUPERNANNY

Seit einigen Tagen zelebriere ich das «Binge Watching»! Aber nicht etwa Netflix Serien (ich musste meinem Mann versprechen, niemals Netflix zu abonnieren...), sondern SUPERNANNY. Wahrscheinlich habe ich mich wegen meinem Buch solange mit   Superheldinnen und Supermammas auseinander-gesetzt, dass mir das Wort SUPER sofort ins Auge springt, wenn ich es sehe...

"Grenzen setzen...


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Mutter sein ist nichts für mich

Ich stelle mir gerade eure missbilligend gehobenen Augenbrauen vor, wenn einige von euch auch nur den Titel dieses Blogs lesen:"Mutter sein ist nichts für mich!" - ein Statement zu einem heiklen Thema, vielleicht sogar ein Tabu?

Ich las in den sozialen Medien von der Studie einer israelischen Soziologin. Die Studie heisst "Regretting Motherhood" (Bedauern der Mutterschaft). Mütter beschreiben dort, dass sie bereuen sich für ein Kind entschieden zu haben und dass sie sich jetzt, da sie wissen wie es ist, gegen Kinder entscheiden würden.

Einerseits bewundere ich die Offenheit dieser Mütter, andererseits war ich schockiert über ihre Aussagen. So oder so; es hat mich zum nachdenken gebracht, denn auch in meinem Umfeld treffe ich es nicht selten an, dass Frauen mit der Rolle des Mutterseins ihre liebe Mühe haben...

 

"was wir geteilten Herzens tun, muss zerfranst ankommen."

Autor unbekannt


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Mut oder Zumutung?

Es scheint eine natürliche Neigung zu sein, dass Eltern einfach alles tun würden, damit es ihren Kindern gut geht. Das Wohlergehen unserer Kinder steht ganz zuoberst auf der Prioritätenliste. Das ist wahrscheinlich auch gut so und hindert uns in gewissen Momenten daran, den Nachwuchs einfach irgendwo auf einer Strasse abzuladen und davon zu fahren. Unsere enge emotionale Bindung ermöglicht es uns zu lieben, mitzuleiden, zu vergeben und die extra Meile mit ihnen zu gehen, selbst wenn sie dabei schreien. 

Nur stellt sich mir immer wieder die Frage; was IST denn nun „das Beste“?...

"Jedes Kind wird mit genügend Mut geboren, um seinen ersten Aufgaben gerecht werden zu können."

R.Dreikurs


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Geschmäcker sind verschieden!

Liebe geht durch den Magen! Wenn das stimmt, dann hätten mir letzte Woche meine Kinder die Liebe gekündigt! Es war eine dieser Wochen, in denen ich die Geschmacksnerven meines Nachwuchses bis aufs Äusserste gereizt habe und die Frage: " Was gibt’s zu essen?" mit einem ängstlichen Unterton gestellt wurde.

Es gibt fast nichts, das mich schneller auf die Palme bringt, als wenn mein Sohn am Mittag vom Kindergarten nach Hause kommt und noch bevor er mir überhaupt „Hallo“ sagt, die Frage nach dem Essen stellt. Meist steht er noch angezogen im Treppenhaus und schreit in die Wohnung rein:“ Mamma! Was gibt’s zu essen?!“...

"Liebe geht durch den Magen."...


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Von Vorbildern & Schwächen

Darf ich vorstellen: So sieht der Kleiderstuhl meiner 7-jährigen Tochter aus.

Ich würde hier ja gerne schreiben; so sah er letzten Mittwoch aus. Die Realität zeigt aber; so sieht er jeden Tag aus, ausgenommen in den kurzen Stunden zwischen einer verordneten Aufräumsession und dem nächsten Morgen.

Ich muss das Foto nur anschauen und der Anblick bringt mein mütterliches Blut in Wallung! Gefühlte hunderttausend Mal habe ich sie bereits dazu aufgefordert, mehr Ordnung zu halten. Ich habe ein Schrank-öffnen-Verbot und ein

nur-einmal-im-Tag-umziehen-Verbot verhängt – ohne sichtbaren Erfolg, wie das Bild zeigt. Der Stuhl füllt sich immer wieder zuverlässig und schneller als man sich vorstellen kann

Vorgestern am Abend war es dann mal wieder soweit. Ich, schon leicht genervt, werfe einen Blick auf besagten Stuhl und der Anblick ist der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt...

"Wir lehren nicht bloss durch Worte:                     Wir lehren auch weit Eindringlicher durch unser Beispiel."

Johann Gottlieb Fichte


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Mamas sind wie Rockstars...

Dieser Spruch bringt mich immer wieder zum Lachen und macht mein Schicksal als Rockstar ein bisschen erträglicher. Ich liebe meine Kinder und könnte nicht mehr ohne sie leben! Ich gebe aber auch zu; manchmal träume ich davon, wie toll es sein wird, wenn sie alle erwachsen und ausgezogen sein werden. Diese Ruhe, diese Unabhängigkeit und Freiheit! Konsequent durchgedacht würde das jedoch auch heissen, dass ich 20 Jahre älter wäre und...naja; lieber ein Rockstar sein, als ein Altrocker!

 


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Ein (Wahn)sinniger Tag...

 Tage wie dieser... Es gibt sie einfach, die Tage an denen man doch so genau plant und am Ende alles drunter und drüber geht. Dienstage sind für mich durchgeplant und immer gleich. Ich als Beständige Persönlichkeit schätze dies sehr und es gibt mir Sicherheit. Da mögen meine drei Unsicherheitsfaktoren im Alter von 7, 5 und bald 3 Jahren, noch so für Unruhe und Abwechslung sorgen; der Dienstag ist immer gleich, da bestehe ich drauf! Aufstehen, Kinder in die Schule/Kindergarten schicken und die jüngste in die Spielgruppe bringen. Nahtlos geht es auf zum Wocheneinkauf, der ohne Kinder eine Erholung, ja ein Vergnügen ist! Nach Hause gehen, Einkäufe verräumen, die Kleine abholen und Mittagessen kochen. Am Nachmittag gehe ich arbeiten und überlasse den Rest den fähigen Händen meines Mannes. 

"Die Krise von heute ist der Witz von morgen." 

Kerstin Hack


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"Super (S)hero with no cape"

Ich bin Amena Brown begegnet. Nicht in der Stadt oder auf der Strasse, sondern im World Wide Web - genauer bei Youtube. Sie ist ein sogenannter "spoken words poet" (Poetin des gesprochenen Wortes) und ich schaute mir ihren Auftritt an einer Frauenkonferenz an. Was sie sagte, traf mich mitten ins Herz und ist Balsam für meine, manchmal geschundene Mutter Seele. Ihre Worte geben uns Müttern Anerkennung und Wert, ich fühlte mich sofort verstanden! Aber sie fordert auch heraus, uns daran zu erinnern wer wir sonst noch sind, nicht nur Mütter sondern Frauen, die an unseren Träumen festhalten sollen. Ich habe den Text frei auf Deutsch übersetzt. Lies ihn, schau dir dann aber auch das Video an, denn ihr Rhythmus, ihre Mimik und Gestik gehen unter die Haut!

Be you bravely - sei mutig du selbst!


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